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Schnitt(e) durch
eine Kaltschaummatratze
Fotos:
Dunlopillo


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Kaltschaum (HR-Schaum = High Resilience) ist ein hochelastischer
Poly- urethanzellkunststoff mit ungleich- mäßiger, geschlossener Zellstruktur.
Nach dem Ausreagieren und der Abkühlung wird der Schaum verdichtet, damit sich die Zellen öffnen und der Schaumstoff weich und
elastisch mit einer besonders guten Tragfähigkeit wird.
Kaltschaum unterscheidet sich dadurch erheblich von Polyäther-
schaumstoff,
der zwar billiger in der Herstellung ist, jedoch schlechter durchlüftet
und nicht ganz so punkt- elastisch wie HR-Schaum ist.
Die Eigenschaft, die ursprüngliche Form nach dem Zusammendrücken wiedererlangen zu können, bedeutet
eine exzellente Eigenschaft von Kaltschaum als Kernmaterial für
Matratzen.
Besonders wichtig ist bei Kaltschäumen das sog.
Raumgewicht (RG). Dieses gibt an, wie schwer ein Würfel von 1 m
Seitenlänge des entsprechenden Materials in kg ist. Je höher das RG,
desto besser ist die Haltbarkeit einer Matratze.
Die 'Härte' einer Matratze wird nicht über das
Raumgewicht gesteuert, sondern vielmehr über die Schäumtechnik. Das
heißt, eine Matratze mit einem geringen Raumgewicht von 25 kg/m3
kann genauso 'hart' oder 'weich' sein, wie eine Matratze mit 45 kg/m3
. Allerdings ist eine Matratze mit niedrigem Raumgewicht nicht so haltbar,
wie eine Konstruktion mit einem höheren Raumgewicht. |
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